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Erektionsstörung: Ursache & was tun zum beheben

Kein Mann spricht gern darüber: Erektionsstörungen. Etwa ein Drittel der über 60-jährigen Männer in Deutschland leidet darunter. Dieser Artikel wirft einen einfühlsamen Blick auf die verschiedenen Arten und Symptome von Erektionsstörungen, beleuchtet ihre vielfältigen Ursachen und präsentiert fundierte Informationen zu Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Ein wichtiger Leitfaden für Männer, die nach Verständnis und Lösungen suchen.

Kurzfassung

Erektionsstörungen zeigen sich durch die Unfähigkeit, eine ausreichende Erektion für zufriedenstellende sexuelle Aktivitäten aufrechtzuerhalten. Männer können Schwierigkeiten bei der Erlangung oder Aufrechterhaltung harter Erektionen erleben, begleitet von vermindertem sexuellen Verlangen und psychologischen Belastungen wie Stress oder Depressionen. Ursachen können physische (Durchblutungsprobleme, Hormonmangel) und psychische Faktoren (Stress, Beziehungsprobleme) sein. Die Diagnose erfordert eine umfassende ärztliche Untersuchung, einschließlich Anamnese, körperlicher Untersuchung und Tests. Behandlungsmöglichkeiten reichen von Medikamenten über Hormonersatztherapie bis zu Psychotherapie, mechanischen Hilfsmitteln und chirurgischen Eingriffen. Lebensstiländerungen wie ausgewogene Ernährung und Bewegung spielen ebenfalls eine Rolle.

Wie zeigt sich eine Erektionsstörung?

Erektionsstörungen, auch als erektile Dysfunktion bekannt, äußern sich durch die Unfähigkeit, eine ausreichende Erektion aufrechtzuerhalten, um sexuelle Aktivitäten zufriedenstellend durchzuführen. Männer, die von Erektionsstörungen betroffen sind, können verschiedene Anzeichen und Symptome erleben. Dazu gehören Schwierigkeiten bei der Erlangung oder Aufrechterhaltung einer ausreichend harten Erektion für den Geschlechtsverkehr. Es kann auch vorkommen, dass die Erektion während des sexuellen Akts nachlässt, was zu Unzufriedenheit und Frustration führen kann.

Zusätzlich zu den physischen Aspekten können Männer mit Erektionsstörungen auch ein vermindertes sexuelles Verlangen oder eine geringere Libido erfahren. Die psychologischen Auswirkungen sind nicht zu vernachlässigen, da Erektionsprobleme oft mit Stress, Angstgefühlen oder Depressionen einhergehen können.

Es ist wichtig zu betonen, dass gelegentliche Erektionsprobleme in bestimmten Situationen normal sein können. Wenn jedoch wiederholt Schwierigkeiten auftreten oder die Lebensqualität beeinträchtigen, ist es ratsam, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Arzt kann die zugrunde liegenden Ursachen untersuchen, potenzielle Risikofaktoren bewerten und geeignete Behandlungsoptionen besprechen, um die sexuelle Gesundheit zu verbessern.

Was sind Ursachen für eine Erektionsstörung?

Die Ursachen für Erektionsstörungen können vielfältig sein und sowohl physische als auch psychische Faktoren umfassen. Eine häufige physische Ursache sind Durchblutungsprobleme, die durch Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Arteriosklerose verursacht werden können, und die die Blutzufuhr zum Penis beeinträchtigen. Ebenso können neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Parkinson die Signalübertragung zwischen Gehirn und Penis stören.

Hormonelle Veränderungen spielen eine bedeutende Rolle, insbesondere ein niedriger Testosteronspiegel kann die sexuelle Funktion beeinträchtigen. Psychische Faktoren wie Stress, Angstzustände, Depressionen und Beziehungsprobleme können ebenfalls zu Erektionsstörungen beitragen. Bestimmte Medikamente, darunter Antidepressiva, Blutdruckmedikamente oder Präparate gegen Prostatabeschwerden, können als Nebenwirkung erektile Dysfunktion verursachen.

Lebensstilfaktoren wie Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Übergewicht tragen ebenfalls zum Risiko von Erektionsstörungen bei. Psychologische Belastungen wie Leistungsdruck, Selbstzweifel oder traumatische Erfahrungen können Erektionsprobleme auslösen oder verstärken.

Da die genauen Ursachen von Fall zu Fall unterschiedlich sein können und oft eine Kombination verschiedener Faktoren vorliegt, ist es ratsam, bei anhaltenden Erektionsproblemen ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine genaue Untersuchung kann die zugrunde liegenden Ursachen identifizieren und eine geeignete Behandlung planen.

Wie wird eine Erektionsstörung diagnostiziert?

Die Diagnose einer Erektionsstörung erfordert eine gründliche ärztliche Untersuchung, bei der verschiedene Aspekte berücksichtigt werden. Zu Beginn erfolgt eine ausführliche Anamnese, bei der der Arzt Informationen zu sexuellen Gewohnheiten, psychischen Belastungen, Medikamenteneinnahme, Lebensstil und vorhandenen Vorerkrankungen sammelt.

Die körperliche Untersuchung konzentriert sich insbesondere auf den Genitalbereich, um mögliche anatomische Anomalien oder sichtbare Anzeichen von Durchblutungsproblemen zu identifizieren. Blutuntersuchungen können Aufschluss über den Hormonspiegel geben, insbesondere den Testosteronspiegel, und auf Anzeichen von Diabetes oder anderen Stoffwechselstörungen hinweisen.

Die psychologische Bewertung ist wichtig, um emotionale oder Beziehungsprobleme zu erkennen, falls psychische Ursachen vermutet werden. Urologische Tests, wie der RigiScan-Test, können genutzt werden, um die nächtliche Erektion zu überwachen und physische Ursachen zu identifizieren. In einigen Fällen kann auch eine Doppler-Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden, um den Blutfluss im Penis zu überprüfen.

Was kann man gegen eine Erektionsstörung tun?

Erektionsstörungen können durch verschiedene Maßnahmen, sowohl auf professioneller Ebene als auch durch Hausmittel, angegangen werden. Medikamentöse Therapien wie Viagra, Cialis oder Levitra können die Blutzufuhr zum Penis verbessern. In Fällen von nachgewiesenem Hormonmangel kann eine Hormonersatztherapie in Betracht gezogen werden. Psychotherapie kann helfen, psychische Belastungen zu bewältigen.

Mechanische Hilfsmittel wie Vakuumpumpen können verwendet werden, um eine Erektion zu erzeugen. In schwerwiegenderen Fällen kann eine chirurgische Implantation einer Penisprothese eine dauerhafte Lösung bieten.

Auf der Ebene von Hausmitteln und Lebensstiländerungen spielen Ernährung und Bewegung eine wichtige Rolle. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Betätigung und das Halten eines gesunden Körpergewichts können die allgemeine Gesundheit fördern und das Risiko von Erektionsproblemen reduzieren.

Verhaltensänderungen wie das Vermeiden von Rauchen und übermäßigem Alkoholkonsum tragen ebenfalls zur Vorbeugung bei. Stressmanagement durch Entspannungstechniken wie Meditation und Yoga kann psychische Ursachen von Erektionsstörungen mindern.

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Blutwerte Redaktion

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