Raum mit CT-Gerät

Computertomographie (CT): Einsatz & Ablauf

Die Computertomographie (CT) ist eine gängige Diagnosemethode in der Medizin. Doch wie genau läuft eine CT ab und wofür wird sie eingesetzt? In diesem Artikel wird alles Wissenswerte über den Einsatz und Ablauf einer CT erklärt.

Kurzfassung

CT (Computertomographie) ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem mit Röntgenstrahlen Schichtbilder des Körpers erstellt werden. Der Patient legt sich auf einen Untersuchungstisch und das CT-Gerät erzeugt während der Aufnahme Schichtbilder. Je nach Bedarf wird ein Kontrastmittel verabreicht, um bestimmte Körperbereiche besser sichtbar zu machen. Die Dauer einer CT-Untersuchung hängt von der Art und dem Umfang der Untersuchung ab und kann zwischen 5 und 30 Minuten dauern. Eine CT wird verwendet, um innere Strukturen des Körpers zu visualisieren und Abnormalitäten aufzudecken, wie Verletzungen, Krebs, Lungenembolie oder ein Schlaganfall. Risiken sind die Strahlenbelastung und allergische Reaktionen.

Wie läuft eine CT ab?

Eine CT-Untersuchung (Computertomographie) ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem mit Hilfe von Röntgenstrahlen Schichtbilder des Körpers erstellt werden. Der Ablauf einer CT-Untersuchung kann je nach Art und Umfang der Untersuchung variieren, jedoch gibt es einige grundlegende Schritte, die bei den meisten CT-Untersuchungen gleich sind.

Zu Beginn wird der Patient aufgefordert, alle metallischen Gegenstände abzulegen und sich auf den Untersuchungstisch zu legen, welcher in das CT-Gerät geschoben wird. Der Patient sollte ruhig liegen und während der Aufnahme nicht atmen. Um Bewegungsunschärfe auf den Bildern zu vermeiden, wird der Patient auch gebeten, während der Aufnahme den Atem anzuhalten.

In einigen Fällen wird ein Kontrastmittel benötigt, um bestimmte Körperbereiche besser sichtbar zu machen. Dieses wird dem Patienten entweder als Tablette, als Spritze oder als Getränk verabreicht, je nachdem welches Verfahren am besten geeignet ist.

Während der Aufnahme bewegt sich der Tisch langsam durch das CT-Gerät und die Röntgenstrahlen erzeugen Schichtbilder des Körpers. Der Patient hört währenddessen ein rhythmisches Geräusch, welches durch das CT-Gerät erzeugt wird.

Die Dauer der Untersuchung hängt von der Art und dem Umfang der Untersuchung ab. Eine einfache Untersuchung kann in wenigen Minuten abgeschlossen sein, während eine umfangreichere Untersuchung etwas länger dauern kann.

Nach Abschluss der Aufnahme wird der Patient gebeten, einige Minuten ruhig liegen zu bleiben, während die Bilder von einem Radiologen ausgewertet werden. In den meisten Fällen kann der Patient direkt nach der Untersuchung nach Hause gehen.

Wie lange dauert eine CT?

Die Dauer einer CT-Untersuchung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Art der Untersuchung und dem zu untersuchenden Körperbereich. In der Regel dauert eine CT-Untersuchung zwischen 5 und 30 Minuten. Bei einer kontrastmittelgestützten Untersuchung kann die Dauer etwas länger sein, da das Kontrastmittel zeitweise einwirken muss.

Nach der CT-Untersuchung wird der Arzt die Ergebnisse auswerten und dem Patienten mitteilen. Je nach Befund kann eine weitere Diagnostik oder Behandlung notwendig sein.

Wann wird eine CT durchgeführt?

Eine CT-Untersuchung wird eingesetzt, um innere Strukturen des Körpers zu visualisieren und Abnormalitäten aufzudecken. Sie wird häufig bei Verdacht auf Erkrankungen wie Krebs, Lungenembolie oder Schlaganfall eingesetzt. Auch bei Verletzungen und Frakturen des Skeletts oder zur Beurteilung von Organtransplantaten wird eine CT durchgeführt. Vor der CT sollte eine Abklärung des Nutzens und der Risiken erfolgen, insbesondere bei schwangeren Frauen und Kindern.

Was ist der Unterschied zwischen MRT und CT?

Die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Computertomographie (CT) sind zwei bildgebende Verfahren, die zur Diagnosestellung von Erkrankungen eingesetzt werden. Beide Verfahren liefern detaillierte Bilder des Körpers, aber auf unterschiedliche Weise.

Eine CT verwendet Röntgenstrahlen, um mehrere Querschnittsbilder des Körpers zu erzeugen, die dann durch einen Computer zu einem dreidimensionalen Bild zusammengefügt werden. Die Röntgenstrahlen durchdringen den Körper und werden von den verschiedenen Körperstrukturen unterschiedlich absorbiert, was zu einem Bild der Körperregion führt. Eine CT kann schnell und einfach durchgeführt werden, da sie nur wenige Minuten dauert und keine besondere Vorbereitung erfordert. Sie ist besonders nützlich bei der Diagnose von Knochenbrüchen, Lungen- und Lebererkrankungen sowie bei der Identifizierung von Blutungen.

Im Gegensatz dazu nutzt die MRT Magnetfelder und Radiowellen, um detaillierte Bilder des Körpers zu erzeugen. Das Verfahren erzeugt ein dreidimensionales Bild, das in Schichten dargestellt wird. Die MRT kann eine höhere Auflösung als die CT liefern und ist besser geeignet, um Weichgewebe wie Muskeln, Sehnen und Organe zu untersuchen. Allerdings ist die MRT teurer und zeitaufwändiger als die CT und erfordert, dass der Patient während der Untersuchung still liegt, was für manche Menschen schwierig sein kann.

Eine weitere wichtige Unterscheidung zwischen den beiden Verfahren ist die Verwendung von Kontrastmitteln. Bei einer CT wird häufig ein jodhaltiges Kontrastmittel in die Vene injiziert, um die Sichtbarkeit bestimmter Körperstrukturen zu verbessern. Bei der MRT wird normalerweise ein gadoliniumhaltiges Kontrastmittel verwendet. Allerdings birgt die Verwendung von Kontrastmitteln auch Risiken, wie z.B. allergische Reaktionen oder Nierenschäden, insbesondere bei Menschen mit bereits bestehenden Nierenproblemen.

Was sind Risiken und Nebenwirkungen einer CT?

Wie bei jeder medizinischen Untersuchung gibt es auch bei der CT Risiken und mögliche Nebenwirkungen.

Zunächst besteht bei der CT eine Strahlenbelastung, da Röntgenstrahlen verwendet werden, um die Bilder zu erzeugen. Die Menge der Strahlung hängt von der Art der Untersuchung und der Körperregion ab und wird so gering wie möglich gehalten. Dennoch kann eine wiederholte Exposition zu einem erhöhten Krebsrisiko führen.

Eine weitere mögliche Nebenwirkung der CT ist eine allergische Reaktion auf das verwendete Kontrastmittel. Kontrastmittel können eingesetzt werden, um die Bilder deutlicher zu machen, indem sie bestimmte Strukturen im Körper hervorheben. Eine allergische Reaktion kann jedoch bei manchen Menschen auftreten, die empfindlich auf das Kontrastmittel reagieren. Symptome können von milden Hautreaktionen bis hin zu schweren Atembeschwerden reichen.

Zudem kann es in seltenen Fällen zu einer Schädigung der Nieren kommen, insbesondere bei Patienten mit bereits bestehender Nierenerkrankung. Die Verwendung von Kontrastmitteln kann das Risiko einer Nierenschädigung erhöhen.

Es ist wichtig, dass Patienten vor einer CT-Untersuchung ihren Arzt über mögliche Risiken und Nebenwirkungen informieren und auch ihre medizinische Vorgeschichte offenlegen. In einigen Fällen kann eine CT-Untersuchung nicht durchgeführt werden, wenn beispielsweise eine Schwangerschaft vorliegt oder der Patient allergisch auf das Kontrastmittel reagiert hat.

Insgesamt ist die CT jedoch eine sichere und effektive Diagnosemethode, die in vielen Fällen entscheidend sein kann, um eine schnelle und genaue Diagnose zu stellen. Die potenziellen Risiken und Nebenwirkungen sollten jedoch immer im Voraus mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Was sind Alternativen zu einer CT?

Eine CT-Untersuchung kann für manche Patienten aufgrund von Kontraindikationen oder persönlichen Präferenzen nicht die beste Option sein. In solchen Fällen gibt es Alternativen, die je nach Indikation und Verfügbarkeit des Verfahrens angewendet werden können.

Eine häufige Alternative zur CT-Untersuchung ist die Magnetresonanztomographie (MRT), auch bekannt als Kernspintomographie. Im Gegensatz zur CT verwendet die MRT keine Röntgenstrahlen, sondern ein starkes Magnetfeld und Radiowellen, um Bilder des Körpers zu erzeugen. Dies macht die MRT sicherer für schwangere Frauen und Menschen, die allergisch auf Kontrastmittel reagieren. Ein Nachteil der MRT ist jedoch, dass sie länger dauert als eine CT-Untersuchung und für manche Patienten unangenehm sein kann.

Eine weitere Alternative zur CT-Untersuchung ist die Ultraschalluntersuchung, auch bekannt als Sonographie. Diese Methode verwendet Schallwellen, um Bilder von inneren Organen und Geweben zu erzeugen. Ultraschall ist sicher und schmerzfrei, aber es kann schwierig sein, Bilder von tiefen Geweben oder Organen zu erzeugen.

Für spezielle Untersuchungen gibt es auch spezielle Verfahren, wie zum Beispiel die Positronen-Emissions-Tomographie (PET), die Single-Photonen-Emissions-Computertomographie (SPECT) oder die Angiographie. Diese Verfahren werden normalerweise in Kombination mit einer CT oder MRT durchgeführt, um zusätzliche Informationen zu liefern.

In einigen Fällen kann auch eine einfache Röntgenaufnahme ausreichen, um eine Diagnose zu stellen. Dies ist insbesondere der Fall bei Knochenbrüchen oder Verdacht auf Verkalkungen.

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Blutwerte Redaktion

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