Blutbild: Wann es gemacht werden sollte

Das Blutbilder ein wichtiger Bestandteil der Medizin sind, ist kein Geheimnis. Doch sollte es auch ohne akute Beschwerden oder sogar vorbeugend durchgeführt werden? Dieser Frage widmet sich der nachfolgende Artikel und beantwortet die Frage: „Wann sollte ein Blutbild gemacht werden?“.

Kurzfassung

Gründe für ein Blutbild können der Verdacht auf Anämie, Blutverlust, geplante Operationen, Verlaufskontrolle von Erkrankungen und allgemeine Gesundheitsüberwachung sein. Allgemein sollte ab dem Alter von 35 Jahren mindestens alle 2 Jahre ein Blutbild angefertigt werden. Wichtig ist grundsätzlich eine Abstimmung mit einem Arzt bzw. einer Ärztin.

Was ist ein Blutbild und wie wird es gemacht?

Ein Blutbild ist eine Untersuchung des Blutes, die Aufschluss über verschiedene Aspekte der Gesundheit gibt. Es gibt unterschiedliche Arten von Blutbildern, wie z.B. das kleine Blutbild und das große Blutbild, die jeweils verschiedene Parameter wie z.B. Hämoglobin, Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten, enthalten. Jede Art von Blutbild hat einen eigenen Zweck und wird je nach den Bedürfnissen und Symptomen des Patienten verordnet.

Ein Blutbild wird durch eine venöse Blutentnahme durchgeführt. Dazu wird eine sterile Nadel in eine Vene im Arm eingeführt und eine bestimmte Menge Blut entnommen. Das entnommene Blut wird anschließend in Röhrchen gefüllt und zur Analyse ins Labor geschickt. In einigen Fällen kann auch ein Finger- oder Ohr-Prick-Test durchgeführt werden, hierbei wird nur ein kleiner Tropfen Blut entnommen. Die Dauer der Prozedur beträgt in der Regel nur wenige Minuten. Der Patient oder die Patientin muss hierfür nicht vorher fasten und kann direkt danach normal weiter essen und trinken.

Gründe ein Blutbild machen zu lassen?

Ein Blutbild kann helfen, Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Es gibt mehrere Gründe, ein Blutbild machen zu lassen:

  • Allgemeine Gesundheitsüberwachung: Ein regelmäßiges Blutbild kann helfen, Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
  • Verdacht auf Anämie: Ein Blutbild kann helfen, die Ursache von Symptomen wie Müdigkeit, Atemnot und Herzklopfen zu ermitteln.
  • Verdacht auf Blutverlust: Ein Blutbild kann helfen, die Ursache von unerklärlichem Blutverlust zu erkennen.
  • Vor geplanten Operationen: Ein Blutbild kann helfen, sicherzustellen, dass eine ausreichende Sauerstoffversorgung während des Eingriffs gewährleistet ist.
  • Verlaufskontrolle von Erkrankungen: Ein Blutbild kann helfen, den Verlauf von Erkrankungen wie Niereninsuffizienz, Lungenerkrankungen oder Leukämien zu überwachen.

Es ist wichtig zu beachten, dass ein Blutbild nur von einem Arzt, bzw. einer Ärztin, verordnet werden sollte, basierend auf den individuellen Umständen und Symptomen einer Person.

Allgemeine Gesundheitsüberwachung

Eine allgemeine Gesundheitsüberwachung durch regelmäßige Blutuntersuchungen ist ein wichtiger Bestandteil der Präventivmedizin. Ein Blutbild kann dabei helfen, Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Ein regelmäßiges Blutbild gibt Auskunft über verschiedene Blutwerte wie z.B. Hämoglobin, Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten, die wichtige Indikatoren für die Gesundheit sind. Es kann z.B. Anzeichen für Anämie, Blutarmut, Nieren- oder Lebererkrankungen sowie bestimmte Blutkrankheiten oder Infektionen aufzeigen. Auch bei Bluthochdruck oder erhöhten Cholesterinwerten kann ein Blutbild wichtige Hinweise geben. Eine allgemeine Gesundheitsüberwachung durch regelmäßige Blutbilder kann helfen, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und gezielt behandeln zu können.

Verdacht auf Anämie

Ein Verdacht auf Anämie, eine Erkrankung die durch einen Mangel an roten Blutkörperchen und damit einen Mangel an Sauerstoffversorgung gekennzeichnet ist, kann durch verschiedene Symptome wie Müdigkeit, Atemnot, Herzklopfen oder Blässe hervorgerufen werden. Ein Blutbild kann in diesem Fall dazu beitragen, die Ursache der Anämie zu erkennen und gezielte Behandlungsmaßnahmen einzuleiten. Ein Blutbild gibt Auskunft über verschiedene Blutwerte wie Hämoglobin, Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten, die wichtige Indikatoren für die Gesundheit sind. Es kann z.B. Anzeichen für Blutarmut, Nieren- oder Lebererkrankungen sowie bestimmte Blutkrankheiten oder Infektionen aufzeigen. Ein Blutbild ist also ein wichtiger Bestandteil der Diagnose und Behandlung von Anämie.

Verdacht auf Blutverlust

Ein Verdacht auf Blutverlust kann durch unerklärliche Symptome wie Schwindel, Herzklopfen, Schwäche oder Blässe hervorgerufen werden. Ein Blutbild kann in diesem Fall dazu beitragen, die Ursache des Blutverlusts zu erkennen und gezielte Behandlungsmaßnahmen einzuleiten. Ein Blutbild gibt Auskunft über verschiedene Blutwerte wie Hämoglobin, Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten, die wichtige Indikatoren für die Gesundheit sind. Es kann z.B. Anzeichen für Anämie, Blutarmut, Nieren- oder Lebererkrankungen sowie bestimmte Blutkrankheiten oder Infektionen aufzeigen. Ein Blutbild ist also ein wichtiger Bestandteil der Diagn und Behandlung von Blutverlust.

Geplante Operationen

Vor geplanten Operationen wird oft ein Blutbild durchgeführt, um sicherzustellen, dass eine ausreichende Sauerstoffversorgung während des Eingriffs gewährleistet ist. Ein Blutbild gibt Auskunft über verschiedene Blutwerte wie Hämoglobin, Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten, die wichtige Indikatoren für die Gesundheit sind. Es kann z.B. Anzeichen für Anämie, Blutarmut, Nieren- oder Lebererkrankungen sowie bestimmte Blutkrankheiten oder Infektionen aufzeigen. Ein Blutbild kann dem Arzt oder der Ärztin, auch dabei helfen, die richtige Dosierung von Medikamenten wie Blutverdünnern oder Gerinnungshemmern vor und nach dem Eingriff festzulegen. Ein Blutbild ist somit ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf eine geplante Operation.

Verlaufskontrolle von Erkrankungen

Eine Verlaufskontrolle von Erkrankungen durch regelmäßige Blutuntersuchungen ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung und Überwachung. Ein Blutbild kann dabei helfen, den Verlauf von Erkrankungen wie Niereninsuffizienz, Lungenerkrankungen oder Leukämien zu überwachen.

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